Operette für zwei schwule Tenöre

Bild: Operette Webseite RGB
Operette für zwei schwule Tenöre
Grafik: Promo
Musiktheater

Operette für zwei schwule Tenöre

Nächster Termin: Wed 18.01.23 · 20:00 Uhr

Der Grafiker Tobi und der Krankenpfleger Jan haben sich ein gemeinsames Leben auf dem Land aufgebaut: Ein eigenes Häuschen mit Garten samt Obstbäumen, selbstgemachter Konfitüre zum Frühstück und freundlich grüßenden Nachbarn. Die beiden haben sich auf dem jährlichen Schützenfest kennengelernt und ineinander verliebt, nachdem Tobi Berlin und der schwulen Szene dort den Rücken gekehrt hat, um seinen Traum vom idyllischen Leben auf dem Land zu leben. Doch während Tobi das Dorf idealisiert, hält es Jan, der seine Heimat nie verlassen hatte, dort kaum noch aus…

Mit dieser Produktion feiert das BKA die Wiedergeburt der »Berliner Operette«, ein Genre, das in den 1920ern Rollenbilder strapazierte, Diversität zelebrierte und so das Bild von Berlin in der Welt mitprägte. Hundert Jahre später führt die »Operette für zwei schwule Tenöre« als weltweit erste queere Operette diese Tradition fort. Das Stück von Florian Ludewig (Musik) und Johannes Kram (Text) erzählt eine aufwühlende, moderne, brüllend komische, aber immer auch berührende Geschichte über schwules Leben zwischen Liebe und Sex, Stolz und Selbstzweifel sowie Landidylle und Großstadtszene.

Deutscher Musical Theater Preis 2022 für die besten Liedtexte. Johannes Kram wurde am 10. Oktober 2022 von der Deutschen Musical Akademie mit dem Deutschen Musical Theater Preis für die besten Liedtexte für die Songs in der »Operette für zwei schwule Tenöre« ausgezeichnet.

Besetzung & Produktion

Mit Felix Heller (Jan) und Ricardo Frenzel Baudisch/ Christian Miebach (Tobi) sowie der »Company«, abwechselnd mit Tim Grimme, Tim Olcay, Manuel Nobis und Torben Rose

Florian Ludewig Musik
Johannes Kram Buch Liedtexte
Johannes Kram und Marco Krämer-Eis Regie
Florian Ludewig Musikalische Leitung
Michael Heller Choreografie
Martin Rosengarten Orchester-Arrangements und Musikproduktion

Geplante Besetzungen:

09.11.2022
Jan Felix Heller
Tobi Christian Miebach
Company Torben Rose, Tim Grimme & Tim Olcay

10.11.20.22
Jan Felix Heller
Tobi Christian Miebach
Company Torben Rose, Tim Grimme & Tim Olcay

11.11.20.22
Jan Felix Heller
Tobi Ricardo Frenzel Baudisch
Company Torben Rose, Tim Grimme & Tim Olcay

12.11.20.22
Jan Felix Heller
Tobi Ricardo Frenzel Baudisch
Company Torben Rose, Tim Grimme & Tim Olcay

13.11.20.22
Jan Felix Heller
Tobi Ricardo Frenzel Baudisch
Company Torben Rose, Tim Grimme & Tim Olcay

16.11.20.22
Jan Felix Heller
Tobi Ricardo Frenzel Baudisch
Company Torben Rose, Tim Grimme & Manuel Nobis

17.11.20.22
Jan Felix Heller
Tobi Ricardo Frenzel Baudisch
Company Torben Rose, Tim Grimme & Manuel Nobis

18.11.2022
Jan Felix Heller
Tobi Christian Miebach
Company Torben Rose, Tim Grimme & Manuel Nobis

19.11.20.22
Jan Felix Heller
Tobi Christian Miebach
Company Torben Rose, Tim Grimme & Manuel Nobis

20.11.20.22
Jan Felix Heller
Tobi Christian Miebach
Company Torben Rose, Tim Grimme & Manuel Nobis

Pressestimmen

Es ist einfach ein großer Spaß, den Johannes Kram (Text/Regie) und Florian Ludewig (Musik) sich da ausgedacht haben - randvoll mit nostalgieseligen Melodien, Dreivierteltaktschwung und witzigen Szenen einer Männerliebe auf dem Land. (Udo Badelt, Tagesspiegel)

Das ist schon sensationell, dieser Erfolg. (Mannschaft Magazin)

Hilfe, ich hab'  Ohrwurm! Und krieg den nicht mehr weg. Dabei war Operette nie so meins. Das schien mir immer eher was für Omas und Opas. Aber nun feierte im BKA Theater eine ganz neue Operette Premiere, die nicht sentimental-gestrig, sondern ganz heutig ist. Und nicht nur mit einschmeichelnden, walzerseligen Melodien aufwartet, sondern auch einem hochmodernen Thema. (Peter Zander, Berliner Morgenpost)

Das Highlight der Saison. (Siegessäule)

Kurz gesagt: Die aktuelle Auflage von Operette für zwei schwule Tenöre ist ein Must-see! Und dass so viele Frauen im Publikum waren, jung und alt, ist ein Indiz dafür, dass man nicht schwul sein muss, um es zu genießen. Diese Show befasst sich mit universellen Themen, die jeden betreffen. (Operetta Research Center)

Ein großer Wurf! ... Was für ein Glück für Berlin! (Baffolo Meus, queer.de)

Das 100-minütige Dramolett für zwei Protagonisten und ein dreiköpfige Supporting Company bleibt unangefochten von Versuchungen Richtung Klischee-Kabarett. Das Publikum – wie anders? -– jubelte so lange freudetrunken und lautstark, bis das Ensemble im bewundernswert kultiviertem Comedian-Harmonists-Ton eine letzte Song-Reprise all denen widmeten, die sich früher und heute aufgrund ihrer sexuellen Identität verstecken und verbiegen mussten. (Roland H. Dippel, Auf der Bühne)

Ein ‘well made play’ darf man bei diesem Team sicher erwarten, einen funktionierenden dramaturgischen Aufbau also, mit Hits, Showbreakern, Emotionen, Frivolitäten satt und Applaustreibern an den richtigen Stellen. Aber man kriegt noch viel mehr obendrauf. Die Regie (Johannes Kram und Marco Krämer-Eis) ist präzise, detailverliebt, kreativ und liefert das präzise Timing für Gags, Musik und Choreografie. Die Musik bietet wirklich ein paar Ohrwürmer (‘Champagner von Aldi’, “Liebe Grüße aus Berlin’) und Schmachtfetzen, ohne im Geringsten angestaubt zu sein. ... Ein rundum hinreißendes Stück Musiktheater kann nur mit der Aufforderung bedacht werden: Hingehen - unbedingt! (Stephan Knies, Orpheus Magazin)

Events & Tickets

BKA Theater

Wed 18.01.23 20:00
Thu 19.01.23 20:00
Fri 20.01.23 20:00
Sat 21.01.23 20:00
Wed 15.02.23 20:00
Thu 16.02.23 20:00
Fri 17.02.23 20:00
Sat 18.02.23 20:00
Wed 15.03.23 20:00
Thu 16.03.23 20:00
Fri 17.03.23 20:00
Sat 18.03.23 20:00

Eintritt ab 32€

Es gelten die Hygienemaßnahmen gemäß der am Tag der Veranstaltung in Berlin aktuellen Verordnung.

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